 Der MAN-Konzern will auf dem stark wachsenden russischen Nutzfahrzeug-Markt zulegen. Im laufenden Jahr wolle MAN fast jeden vierten Import-Lkw stellen, teilte das Unternehmen in Moskau mit. Der Marktanteil unter den Importeuren aus Westeuropa solle von zuletzt 22 auf 24 Prozent steigen. Im vergangenen Jahr verkaufte MAN knapp 4500 Lkw und Busse in Russland und war damit drittgrößter Importeur nach Scania und Volvo. Im Schlussquartal habe MAN aber vor den beiden schwedischen Unternehmen auf Platz eins gelegen. Unter Berücksichtigung der weiterhin dominierenden russischen Anbieter und der Importe aus Asien lag der MAN-Marktanteil im Gesamtjahr bei 3,5 Prozent. "Russland hat sich zu einem wichtigen Motor für weiteres Wachstum der MAN-Gruppe entwickelt", sagte Konzernchef Hakan Samuelsson bei der Eröffnung des neuen Vertriebszentrums "MAN Haus Moskau". Im vergangenen Jahr hatten sich Umsatz und Auftragseingang in dem Land im Vergleich zu 2006 mehr als verdoppelt. Insgesamt erhielt der Konzern aus Russland Aufträge im Wert von 709 Mio. EUR und erwirtschaftete hier 471 Mio. EUR Umsatz. Damit steuerte Russland knapp fünf Prozent zum Konzernumsatz von 15,5 Mrd. EUR bei. |